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Die Weltordnung aus der Sicht der Bahá'í-Religion
Die Organisation der Vereinten Nationen ist ein wichtiger Schritt in Richtung Weltfrieden, auch wenn die Funktionsfähigkeit begrenzt ist.

Die Weltordnung Bahá'u'lláhs geht von einer umfassenderen Sicht der Menschheit aus: Ziel müssen Institutionen sein, die alle Völker gleichwertig repräsentieren.

Die wachsenden weltweiten Abhängigkeiten erfordern die Errichtung einer Weltlegislative, Weltexekutive und Weltjudikative auf demokratischer Grundlage.

Nationale Souveränität muss zugunsten dieser Weltinstitutionen eingeschränkt werden, wenn es um die Belange der ganzen Menschheit geht. Erst durch die Errichtung eines Weltbundesstaates kann nach Vorstellung der Baha'i Gerechtigkeit zwischen den Völkern erreicht werden.

Die internationale Struktur der Baha'i-Gemeinde ist bereits heute ein funktionierendes Modell für diese Weltordnung. Ihre Führungsgremien werden örtlich, national und weltweit auf demokratischem Wege gewählt.